REEL

A compilation of work from the past years.

Music by Antonio Vivaldi composed 1723 and published in 1725. Recording copyright John Harrison (JohnHarrisonViolin.com)

Wenn ich Ich sage

FICTIONAL 35´ SHORT FILM

EINE SARAH PRODUKTION
Daniel Kunze & Mats Süthoff

HAUPTDARSTELLER – THOMAS KASCHEL | HALINA JÄKEL | ANJA KUNZMANN | DAVID VORMWEG
BUCH/PRODUKTION/REGIE – DANIEL KUNZE & MATS SÜTHOFF
MUSIK – VASKO DAMJANOV
SET TECHNIK – SIMON KNÖSS
PRODUKTIONSASSISTENZ – JULIA SCHUBEIUS, JÙLIA KÜHNE-ESCOLA, LISA BÜHL

SYNOPSIS

Adam, Loki, Berner und Phidelia. Vier Personen mit einem etwas ungewöhnlichen Lebenslauf. Vier Figuren aus einem Theaterstück. Wir sehen sie auf der Bühne. Doch sie bewegen sich auch abseits des Theaters, gehen ins Restaurant, auf Parties. Eines Abends verliebt sich Adam in Loki, wie das nunmal passiert. Doch das steht so nicht im Text. Durch die Öffnung hin zu Loki werden alle zuvor zurechtgelegten Charakterbeschreibungen obsolet. Adam wird unsicher, er hinterfragt sich und seine Rolle. Aber wer ist man denn, so ganz ohne Text, ohne Rolle? Auf der Bühne bleibt wohl nicht mehr als ein Körper. Sinnlos, ohne Ziel. Wer will das schon sehen. Ein Dasein in einer Welt, das kein übergeordnetes Ziel hat, kein Schicksal. Es ist einfach da, und liebt. Das kann Angst machen.

Regenwürmer sterben nicht

Worms never die

FICTIONAL 20´ SHORT FILM

Rosa always has been interested in the miraculous, the different.
Eager to know, she wanders around life, racking her brain about the question „what comes afterwards?“.
Death has a unique attraction to her that life never had. She wants more. More knowing.
On an expedition to her own grave, she tries to approach death, digs into the joy of life and meets death in the most unexpected of moments.

Cast

Rosa: Halina Jäkel
Angestellte: Mirjam Kuchinke
Uncle Ralf: Uwe Schmieder
Children: Malina Kerlin, Alva Kerlin
Couple: Paulina Alpen, David Vormweg
Doctor: Amelie von Godin
Radio commentator: Vasko Damjanov

Crew

Director | DP | Script | Cut: Mats Süthoff
Production: Paulina Alpen, Mats Süthoff
Music|Composition: Vasko Damjanov, Emily Wittbrodt
Ton: Vasko Damjanov
Cello: Emily Wittbrodt
Sounddesign: Vasko Damjanov, Mats Süthoff
1st Assistant Director: Paulina Alpen
Mastering: Charles Deichmann

SEOUL SUBSCRIBER

ONLINE RELEASE

12 APRIL 2020 – 18.00

Vimeo OnDemand

SYNOPSIS [German]
Kilian erzählt Geschichten. Er erzählt Geschichten während er sie erlebt. Durch seine Kamera. Doch was erlebt er dann noch?
SEOUL SUBSCRIBER folgt einem berühmten Videoblogger und seiner Freundin auf einen Trip nach Seoul, Südkorea. Aus Sicht seiner Kamera begeben wir uns auf die Reise nach der Frage, was es heißt, etwas zu erleben.
Dabei steht die Beziehung zu seiner Freundin in Konkurrenz zu der Beziehung zu seinen Followern. Kilian führt zwei Leben und hat Angst vor der Nichtigkeit seines eigenen kreierten Seins. In der lauten Fremde Seouls werden die Beiden auf sich selbst zurückgeworfen. Eine Leere entsteht. Das nach Außen propagierte Erleben wird plötzlich still.

SYNOPSIS [English]
Kilian tells stories. He tells stories while experiencing them. Through his camera. But how much experience is left?
SEOUL SUBSCRIBER follows a famous video blogger and his girlfriend on a trip to Seoul, South Korea. From his camera’s point of view, we set off on a journey to discover what it means to experience something. Killian’s relationship with his girlfriend stands in competition to the relationship with his followers. He lives two lives and is afraid of the futility of his own created being. In the noisy foreign Seoul, the two are thrown back on themselves. An emptiness arises. The experience propagated to the outside world suddenly becomes silent.

Die Genießer

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Alle Genießer schämen sich nicht.
Alle Genießer glauben an die Liebe.
Alle Genießer haben einen vollen Mund.
Alle Genießer leben im Moment.
Alle Genießer sind ab sofort niemandem mehr Rechenschaft SCHULDIG!
Mein Gott, warum schreien Sie denn so?

Genuss ist unser höchstes Gut. Wir alle streben danach. Im Kleinen wir im Großen. Dabei bleibt die Art und Weise wie wir genießen eine individuelle, obwohl wir scheinbar alle gewisse Regeln beachten müssen. Aber unter welchen Rahmenbedingungen entsteht Genuss und wie müssen wir diesen rechtfertigen?

Paulina Alpen, Studiengang Schauspiel, und Mats Süthoff, Studiengang Physical Theatre, begeben sich in ihrer Abschlussarbeit an der Folkwang Universität der Künste zusammen auf eine körperlich poetische Suche nach der Frage: was ist Genuss? Sie nutzen eine bunte Mischung theatralischer Mittel, um das Thema für den Zuschauer sinnlich und körperlich erfahrbar zu machen. Ein Menü der Genüsse, voller Klischees und Abgründe, auf einem Silbertablett serviert.

Bon appétit!

 

Folkwang Preis 2017 in der Sparte Darstellende Kunst

Dr Nest

Die neue Produktion von Familie Flöz

 

Dr. Nest wird am frühen Morgen von Stimmen geweckt.
Doch als er auf der Station in der abgelegenen Heilanstalt «Villa Blanca» langsam zu sich kommt, ist er allein. Unruhe beschleicht ihn. So vertraut ihm die bekannte Umgebung, die eintreffenden Patienten und die Schwester im Dienst sind, so fremd erscheint er sich selbst. Was hat er hier verloren?

Auf der Suche nach Gewissheit hält er sich an Bruchstücke seiner Erinnerung – sein hinter sich gelassenes Leben,  seine zahlreichen Aufzeichnungen und schliesslich an seine Berufung.
Als junger Arzt tritt er selbstbewusst eine neue Stellung an. Getrieben von Neugierde, Wissensdurst und Empathie trifft er auf die ebenso sonderbaren wie rätselhaften Phänomene seiner Patienten: Körper mit Eigenleben, gespaltene Persönlichkeiten, zwanghafte Verwechselungen, Dämonen und Wahnbilder. Was ihn zunächst befremdet, erscheint bald als ein aberwitziger Spiegel eigener Zweifel und Unsicherheiten. Die feine Linie zwischen normal und nicht normal, zwischen bewusst und getrieben, zwischen gesund und krank verbleicht vor seinem Auge. Mutig folgt Dr. Nest seiner inneren Stimme und betritt ein dunkles Labyrinth auf der Suche nach Nähe – und nach sich selbst.

Familie Flöz kehrt in dem aktuellen Stück zurück zur Maske und wirft mit ihr einen Blick auf die rätselhafte Kartografie des Gehirns und in die Tiefen der Seele. Inspiriert durch paradoxe Fallbeschreibungen aus dem weiten Feld der Neurologie öffnet das Ensemble die Türen einer fiktiven Heil- und Pflegeanstalt und offenbart dem Besucher die bizarren Welten seiner Bewohner — und des Personals. Bewegung, Raum, Wort, Licht und Klang erschaffen eine ebenso tragische wie komische Erzählung von der Zerbrechlichkeit menschlicher Leben.

 

EIN STÜCK VON
Fabian Baumgarten, Anna Kistel, Björn Leese, Benjamin Reber, Hajo Schüler, Mats Süthoff, Michael Vogel

MIT
Fabian Baumgarten/Hajo Schüler, Anna Kistel, Björn Leese, Benjamin Reber, Mats Süthoff

REGIE, MASKEN Hajo Schüler
CO-REGIE Michael Vogel
BÜHNE Felix Nolze / Rotes Pferd
KOSTÜM Mascha Schubert
MUSIK Fabian Kalbitzer
SOUND DESIGN Dirk Schröder
VIDEO Martin Eidenberger
LICHT Reinhard Hubert
PRODUKTIONLEITUNGGianni Bettucci
PRODUKTIONSTEAM Julia Danila, Dorén Gräfendorf
ASSISTENZ BÜHNE Theresa Hechtbauer
ASSISTENZ MASKEN Franziska Schubert

www.floez.net